Am Sonntag, den 13. April 2014 statteten wir dem Eifelpark in Gondorf einen Besuch ab. Was wir dort erlebt haben, haben wir hier kurz zusammengefasst.

Vorwort:
Gegründet wurde der Park 1964 unter dem Namen “Hochwildpark Eifel”. Seit 1975 wurde der Wildpark durch weitere Attraktionen, wie z. B. Rutschen, Eifel-Express,… ergänzt. 2012 wurde wegen Streit mit der Gemeinde um Pachtzahlungen und sinkende Besucherzahlen Insolvenz angemeldet.
Der Eifelpark wurde dann im Oktober 2013 von Nadine Löwenthal (Tochter von Joachim Löwenthal -> Skyline Park Inhaber)/Alexander Goetzke aufgekauft und seither zu einen attraktiven Freizeit- und Wildpark für die ganze Familie umgestaltet. Über 2 Millionen Euro wurden investiert, bis der Park am 05. April 2014 offiziell seine Pforten öffnete und rund 11. 000 Besucher zum Tag der offenen Tür mit kostenlosem Eintritt empfing.

Schon wenn man den Park betritt merkt man, wie schön die Lage mitten in der Eifel ist. Das Areal des Freizeitparks befindet sich zum Teil im Tal eines Berges und zum anderen Teil auf dem Berg. Der Wildpark schlängelt sich quer durch den Wald vorbei an Hängen, Lichtungen und Bachläufen. Das Ambiente lädt sofort zum Wohlfühlen und Verweilen ein.

fahrspass
Themen-Spielplätze, Hüpfburg, Kinderautoscooter “Purzels Fahrschule”, Wasserspielplatz, kostenlose Elektroautos, Eifel-Piste, Kinderkarussell, Streichelzoo mit Bauernhof, Bällebad und Rutschen bringen Kinderaugen zum Strahlen.

Gemeinsam mit der Familie erleben: “Eifel-Blitz” (Familienachterbahn, die mit ihren kleinen Abfahrten schon für den ein oder anderen Aufschrei sorgen kann), Trampolinanlage, elektrisch betriebene Wasserscooter, Autoscooter “Tatzes Boxautos”, Minigolf, Labyrinthe, Yachthafen (kostenlose ferngesteuerte Schiffchen), Wilde Jagd (kostenlose Schießbude), “Eifel-Coaster” (rasante Achterbahnfahrt in kleinen Bobs von Berg- zur Talstation), Bungee-Trampolin, Tretboote, “Eifel-Tower” (Aussichtsturm: hier spielt Muskelkraft eine Rolle), Kettenkarussell und “Pony-Express” (Pferdereitbahn)

Für reichliches Entertainment wird im Waldtheater, dem Puppentheater und während einer Greifvogel-Flugschau gesorgt. Außerdem begegnet man im Park hin und wieder den zwei Maskottchen “Purzel” und “Tatze”, die gerne  für Fotos bereit sind. Bei der Spiegelbucht wird man von ihnen in Form einer Animatronic-Show im Park willkommen geheißen.

Fazit: Der Eifelpark bietet für jede Altersgruppe die passenden Attraktionen und Shows und wer von dieser Attraktionsvielfalt noch nicht genug hat, kann dem im Park integrierten Wildpark einen Besuch abstatten.

tiereganznah

Im Eifelpark stehen nicht die zahlreichen Fahrgeschäfte und Attraktionen, sondern die Tiere in ihren großzügig angelegten Gehegen im Fokus. Schon beim Betreten des Parks wird dies einem klar, denn neben einem langen Weg mit verschiedensten Bären-Figuren zum eigentlichen Freizeitpark befindet sich hier schon ein Gehege mit Schwarzwild, weißem Damwild, Emus und Nandus. Fährt man dann nicht mit dem “Eifel-Coaster” in den oberen Teil des Erlebnisparks, kommt man direkt auf den 3,6km langen Weg des Wildparks. Zuerst läuft man an einem riesigen Rotwildgehege mit zahlreichen Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere vorbei, bis man dann zu den neuen Tierhäusern mit Papageien, Erdmännchen, Schildkröten, Hasen und Meerschweinchen zum Streicheln gelangt. Nebst Kängurus und Greifvögel befinden sich in diesem Parkteil noch Wölfe und drei Bären, die als Aushängeschild des Parks dienen. Betrachtet und gefüttert können diese über eine Aussichtsplattform werden. Anschließend befinden sich in einem kleinem Gehege einige Luchse, die demnächst aber einen größeren Auslauf bekommen. Mufflons, Steinwild und Murmeltiere, Sikawild mit Damwild in einem eingezäunten Areal und Wildschweine zieren den restlichen Wildpark.
Wer diesen Parcours nicht zu Fuß ablaufen möchte, kann im unteren Bereich des Eifelparks in den “Eifel-Express” zusteigen und eine 20-minütige Fahrt durch den Wildpark mit Erklärungen zu den jeweiligen Tieren hin zur Bergstation genießen.

Dank überall im Park zu findenden Tierfutter-Automaten mit günstigen Preisen kann man die normalerweise außerhalb eines Parks zu findenden eher scheuen Tiere problemlos füttern.

Endfazit: Den halben Tag erst einmal Action auf den zahlreichen Fahrgeschäften erleben, zwischendurch eine Show anschauen und den restlichen Tag dann im Wildpark verbringen und die Tiere betrachten. Klingt super – ist super! Im Eifelpark kann man leicht einen ganzen Tag mit der Familie verbringen und hat dann immer noch nicht genug. Man darf auch gespannt auf die Entwicklung in der nächsten Zeit sein, denn eines können wir verraten: Es wird noch viel passieren!

Genauere Informationen zum Eifelpark in Gondorf findet man auf deren Webseite: www.eifelpark.com